Der Weg des RVW-Teams Marcel Waldispühl/Peter Jiricek zum WM-Titel 2009 im Radball

17-11-09 13:20

VON: WERNER LATTMANN

Ansprache des Präsidenten des RVW an der WM-Feier


Es freut uns riesig, dass wir ein weiteres Mal aus Anlass eines sportlichen Erfolges gemeinsam feiern können und diesmal, wie schon 2002, wieder einen WM-Titel. Ganz kurz will ich mit einigen Impressionen aus Sicht des Vereinspräsidiums nachzeichnen, wie es zu diesem Erfolg kam. Dank unserem Webreporter Florencio Monge wurden wir ja immer auf dem neusten Stand gehalten.

Im Hinblick auf die Saison 2009 wurde das neue Team Marcel Waldispühl und Peter Jiricek mit Roland Korn als Teamleiter gebildet. Unheimlich schnell stellten sich die beiden Spieler aufeinander ein und konnten in Frauenfeld bereits das Neujahrsturnier gewinnen. Das darauf folgende internationale Turnier brachte eine erste Ernüchterung. Auch Ende Januar im Cupturnier in Oberwinterhur war die Ausgangslage vor dem Schlussspiel zwar hervorragend, aber am Ende war es Oftringen, das, überraschenderweise, erstmals vor Altdorf das Turnier gewann. Den Winterthurern gingen dabei wichtige WM-Qualifikationen verloren. Im Laufe der Meisterschaft konnte sich die Mannschaft jedoch immer besser in Szene setzen. Im entscheidenden Moment hatte trotzdem das Team von Altdorf die Nase vorn.

Immerhin, in den internationalen Turnieren schnitt das Team Waldispühl/Jiricek regelmässig besser ab. Weltcupsiege anfangs Juli in MAGDEBURG und anfangs September in SVITAVKA sowie sonstige gute Platzierungen führten zum Spitzenplatz in der Welt-Cup-Wertung. Um die Qualifikation zu schaffen, musste das Team aber an den letzten beiden Schweizermeisterschafts-Turnieren seine Leistung noch einmal deutlich steigern. Während in den letzten Jahren zuvor das Glück manchmal fehlte, war es nun im entscheidenden Schweizermeisterschafts-Turnier da: Ohne Verlustpunkte gegen Oftringen im Schlussturnier wäre Altdorf statt Winterthur an die WM gereist ...

Im Verlaufe des Albani Cups unseres Partnerverein ATB Winterthur konnte ich 14 Tage vor der WM mit einem NL-A-Schiedsrichter sprechen. Begeistert erzählte er davon, wie Marcel und Peter und ihr Coach an der Spielbande in den Turnieren ruhig, diszipliniert und emotionslos kommunizierten. Sein Urteil war damals: Eine solche Mannschaft hat den WM-Titel verdient ...

Also:

-Herzliche Gratulation den beiden Spielern Marcel Waldisbühl und Peter Jiricek vom Radfahrer-Verein Stadt Winterthur!

-Herzliche Gratulation aber auch unserem Trainer Petr Jiricek und unserem Radballobmann Toni Amoriello!

Gerne weise ich noch darauf hin, wie es weitergeht. Der Radfahrer-Verein Stadt Winterthur organisiert am Samstag, 16. Januar den Löwencup, das internationale Radballturnier mit den weltbesten Teams. Dort kommt es zu einer echten Revanche, wird doch auch das Team von Altdorf teilnehmen. Erstmals findet gleichzeitig auch ein internationales Juniorenturnier statt, an dem unser hoffnungsvoller Nachwuchs Atilla De Biasio und Michael Salm erste Erfahrungen mit ausländischen Gegnern machen kann.

Soviel zum Radball von meiner Seite.

Ich wünsche allen eine tolle Feier. Und nochmals: ganz herzliche Gratulation an das erfolgreiche Team und ein grosses Dankeschön an alle Verantwortlichen.



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